Gute Restaurants rund um den Erdball

Sushiko in Frankfurt

Sushiko a la carte Menü

(c) Michael Ritter

Als das Sushiko vor rund 15 Jahren in Sachsenhausens Schweizer Straße öffnete, hatte man sich dort - ähnlich wie beim Sushi Circle - für ein Sushi-Laufband entschieden. Inzwischen hat man sich davon getrennt und serviert seit einigen Jahren die Gerichte auf schwarzen Holztischen und dazu passenden gepolsterten Holzstühlen. Die Glühbirnen mit vintagemäßigen Filamenten sorgen für eine angenehme Atmosphäre, die dem Lokal einen eleganten Touch verleihen.

Auf der ansprechenden Speisekarte findet sich ein breites Angebot: Vorspeisen, Salate, Desserts ebenso wie die für Fischfreunde entscheidenden Sushi, Sashimi, Maki, Uramaki, Gunkan, Temaki und Chirashi. Es sind ausreichend freundliche junge Servicekräfte vor Ort, um in dem nicht allzu großen Restaurant für einen zügigen Service zu sorgen, der höchstens dadurch ausgebremst wird, dass viele Sushi Fans über Lieferdienste auf das Angebot zugreifen, was manchmal zu Engpässen führen kann. Der Service spricht meist gut Deutsch, einige aber auch besser englisch. Mittags bietet das Lokal eine ansprechende Mittagskarte an, die von einem Udon Menü mit einer Yasi Udon Nudelsuppe mit einer Inari-Tofutasche, Salat, Edamame und Obst für 14,50 € bis zum Nigiri a la carte Menü für 29,90 € reicht, bei dem man sich fünf 2er-Portionen Nigiri (außer Toro) auswählen kann, die mit Miso-Suppe, Salat, Wakame-Algen und Obst serviert werden. Ein klassisches und sehr zu empfehlendes Sushi-Menü kommt mit zwei Lachs-Sashimi, 6 Nigiri, 3 Kapa Maki, einer kleinen Tempura Udon-Suppe mit frittierter Garnele, Salat, Edamame und Obst für 22 € auf den Tisch.

Die Menüs sind schmackhaft, frisch und gut zusammengestellt, aber wer mag, kann noch Vorspeisen oder zusätzliche Maki dazu ordern.

Lecker die zwei Yakitori-Spieße (5,20 €), Hotate Butteryaki, 3 gebratene Jakobsmuscheln (10,20€) oder unterschiedlich gefüllte Gyoza ab 6,60 €. Zwar haben sich die Preise im Laufe der letzten fünf, sechs Jahre oft verdoppelt, dennoch hat man den Eindruck, im Sushiko ein ordentliches Angebot zum fairen Preis zu bekommen. Die Gyoza sind angenehm würzig, die Beilagen sind stimmig und frisch und schmecken sehr gut.

Wir ordern gerne die das Sushi a la carte-Menü, wenn wir mittags vor Ort sind und können so bei den Doppelportionen der Nigiri austauschen, was sonst im Menü nicht möglich ist. Bisher sind wir damit immer sehr gut gefahren. Der Fisch war frisch und gut portioniert, der Reis hatte die optimale Konsistenz. Die Wahl des Menüs ist lohnend, denn Wakame und Edamame schlagen sonst mit 5,20 € zu Buche, dabei liegt der Preis bei Shake & Avocado-Maki mit 9,20 € selbst am Abend in der Preislage einer Supermarkt-Eat Happy-Box.

(c) Michael Ritter

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