Alebrijes in Frankfurt
Friquoles con queso
(c) S. Stern
David Mendoza ist in Wiesbaden kein Unbekannter. Zuvor als Koch und jetzt als Inhaber des dortigen Alebrijes zeigte er auch im TV bei "Mein Lokal - Dein Lokal" sein Können. Im Alebrijes wurde er bei uns zum Pionier der veganen lateinamerikanischen Küche. Die Rezepte sollen die Gäste das Fleisch nicht vermissen lassen. Wie Alebrijes - das namensgebende Fabelwesen - sind die Gerichte aus Gemüse und Chilis bunt gemixt und präsentieren die ganze Palette der Geschmäcker der Region. Die neue Frankfurter Dependance hat Platz gefunden im ehemaligen Miraflores im Nordend. Vor dem Lokal lädt eine kleine Terrasse, das Innere ist farbenfroh mit Murales geschmückt, welche die Bar rahmen. |
Signature Dish des Lokals ist die nicht gerade üppig gefüllte Quesabirria. Es braucht Zeit, bis die diversen Zutaten in einer Sauce aus einem fünf Chilis mit Zitrussaft, Gewürzen, Sojasoße und Koriander einkochen. Der Koch muss planen, damit er stets genug davon zur Hand hat. Gefüllt in vier Quesadillas werden sie mit der sehr komplexen Birria-Brühe, ein paar Bratkartoffeln und kleinem Salat serviert. Leider ohne Limone zum nachjustieren. Das Fleisch vermisst man auch als Carnivor nicht. Leider waren die Quesadillas aber schon durch die Salsa aufgeweicht, da wäre ein separates Schälchen besser. Ein Problem, dass auch auf die Friquoles con queso zutraf. Die gerösteten Tortillas mit frittierten Bohnen und veganem Käse ertranken fast in der Salsa. So schmackhaft die Quesabirria, so eindimensional die Bohnen-Tacos. Der studentische Service war nett aber nachlässig und auf einen Cocktail verzichten wir nach Blick auf die Bar. Neben Quesabirria ein Renner ist das kolumbianische Nationalgericht Bandeja Paisa. |
Friquoles con queso
(c) S. Stern
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